siebenmachen
Ein Award, ein Award!

liebster

Früher waren es Briefe á la “Wenn du diesen Brief an 10 Freundinnen weiterschickst, wirst du das ganze Jahr nur Glück haben”. Ich fand das ja immer albern, als ob 10 Blatt Papier irgend etwas ausrichten könnten, das mein persönliches Seelenheil beeinflusst, pah! Außerdem war mir immer viel zu viel Arbeit, überhaupt nur darüber nachzudenken, wen man zu seinem Glück zwingen müsste.

Als vor ein paar Tagen Cathrin Tusches Nachricht in mein Postfach flatterte, dass sie siebenmachen für den “Liebster Award” nominiert hätte, schlug die Kettenbriefskepsis gleich zu – aber nur ganz, ganz leicht. Einen Award verliehen zu bekommen, ist ja schließlich eine Ehre, oder? Danke dafür!

Außerdem ist der Liebster Award mal ein sinnvoller Kettenbrief. Genauer genommen ist es kein Brief, sondern eine Blogparade. Cathrin schreibt dazu:

Es geht einerseits um die Bekanntmachung von Blogs, aber auch um die bessere Verlinkung von Blogs durch Backlinks. Das ist zwar gut für die Suchmaschinenoptimierung, spielt aber hier eine untergeordnete Rolle. Denn Fakt ist, dass man durch diese virale Aktion wirklich über den Tellerrand hinausschauen kann und auch mal Blogs jenseits der eigenen Branche anschaut. Bloggen ist  ja auch nicht mehr nur eine Beschäftigung für digitale Nerds, sondern Blogs bieten einen Querschnitt über alle möglichen Themen und Gesellschaftsgruppen.

Wer ganz genau wissen möchte, wie es eigentlich dazu kam, dass Blogger sich gegenseitig empfehlen, kann es hier genau nachlesen: http://alicescheerer.de/der-best-blog-award-eine-recherche/

Bevor es daran geht, Blogs zu nominieren, die dann wiederum weiter-nominieren müssen, um nicht das ganze Jahr Pech zu haben (Harrharr. Quatsch, Scherz!), werden erstmal Cathrins elf Fragen beantwortet:

1. Warum hast Du Dich entschlossen einen Blog zu betreiben?
Wir haben immer viel über unsere Produkte und Aussteller zu erzählen – da liegt es Nahe, in Form eines Blogs darüber zu schreiben, was den vielen tollen Produkten, die wir im Atelierladen präsentieren und verkaufen, zugrunde liegt. Außerdem haben wir immer wieder Veranstaltungen anzukündigen und Internet-Fundstücke zu zeigen. Nichts wie auf den Blog damit!

2. Seit wann betreibst Du den Blog?
Der die das siebenmachen-Blog gibt es eigentlich, seit es den Atelierladen gibt, also seit gut zwei Jahren.

3. Hast Du Deinen Blog selbst erstellt?
Zwei von uns plus ein Programmierer und eine Schüssel Tomatensalat saßen einen Abend lang am Küchentisch – am Ende war der Blog da.

4. Wen sprichst Du mit Deinem Blog an?
Zielgruppe sind alle potentiellen Besucher des Atelierladens, Käufer unserer Produkte, Teilnehmer an unseren Veranstaltungen – also Kunst/Kultur/Design-interessierte Menschen, die handgemachte Produkte und Handarbeit wertschätzen.

5. Wie häufig erscheinen Deine Blogbeiträge?
Es gibt keinen Redaktionsplan. Mal haben wir viel zu erzählen, mal wenig. Aber immer ein bisschen was.

6. In welchen sozialen Plattformen machst Du auf Deine Blogartikel aufmerksam?
Die Hauptplattform ist facebook.

7. Welche Erfahrungen hast Du mit Deinem Blog gemacht und was möchtest Du weitergeben an „Newbies“?
Wenn die Startseite schön aussieht (was stark von der grafischen- und Bildgestaltung abhängt) ist schon eine große Hürde überwunden.

8. Was motiviert und inspiriert Dich?
Inspiration sind auf jeden Fall die vielen tollen Dinge, die wir auf unseren Recherchereisen durch Onlineshops, Märkte und Messen entdecken. Jede/r Aussteller/in inspiriert, die Einzelstücke inspirieren, und letztendlich auch das Feedback derer, die auf einen Blogartikel hin in den Laden kommen.

9. Was tust Du, um Deinen Blog im Internet sichtbarer zu machen?
Wir verlinken überall hin, wo man verlinken kann, teilen die Artikel auf unseren Social Media-Kanälen und bitten auch unsere Aussteller, dies zu tun. Außerdem schreiben wir einen Newsletter, der auch auf den Blog verlinkt.

10. Wie kommst Du zu den Themen Deiner Blogartikel?
siehe Frage 1.

11. Welche anderen Blogs empfiehlst Du?
Das ist nur subjektiv zu beantworten. siebenmachen sind ja viele und viele lesen noch viel mehr verschiedene Blogs. Hier sind vier Blogs, die ich persönlich des öfteren aufsuche:
Notes of Berlin – mehr Bilder als Text. Laternenpfahl- und Hoftor-Zettel aus der Hauptstadt
Kaiserinnenreich – Die tolle Mareice schreibt über ihr Leben mit ihren zwei Kindern. Aber ein typischer Muttiblog ist das nicht, sondern ein persönliches Bild des Alltags mit einem behinderten und einem nicht-behinderten Kind.
Karin Wess “für mehr Spaß und Erfolg im Business”, die mit ihren nicht immer unprovokanten Texten kleine Arschtritte verteilt.
Ricarda Kiel, weil sie immer so schöne Worte und Gedanken findet, weil sie so schöne Bilder macht, und weil ich ihre Handschrift so mag.

Und jetzt, rauf aufs Treppchen mit euch. Virtuelle Medaillen hänge ich folgenden Blogger/innen um:
Den Urban Jungle Bloggers, weil wir das Projekt mögen, es uns Inspiration gibt, und weil Igor von den Urban Jungle Bloggers uns im April einen gemütlichen Atelierladen-Abend beschert hat.
Dem Blog Kuchen zum Frühstück, weil es die erste Anlaufstelle ist, wenn man zum einmillionsten Mal NICHT am gleichen Ort Frühstücken gehen will.
Mymaki, weil Anja siebenmachen von Anfang an begleitet hat (und ein bisschen auch, weil sie zu den Treffen immer so feine selbst gemachte Aufstriche mitbringt).
Kathi von GK Design, deren Schmuckstücke gerade wieder den Laden verschönern, weil sie begeistert und begeisternd über ihre Arbeit und die damit verbundenen Prozesse schreibt.
Simone Naumann, die als unsere Haus- und Hoffotografin (und Lieblingsfotografin!) immer tolle Produktfotografie-Tipps auf Lager hat und für jeden Quatsch zu haben ist (bald gibt’s neue Gruppenbilder, huhuuuu, seid gespannt!).
Beatrix Rautenberg, die die Anfänge von siebenmachen begleitet hat und unser liebes München und Bayern immer zu so schönen Bildern macht.
Und Zava (auf dem Bauernmarkt), von dem man lernen kann, wie vielseitig “Markttag” zu verstehen ist. Lecker!

Weil dies ein Kettenbrief ist, müsst ihr, liebe medaillenbehängte Nominierte, jetzt auch etwas tun:

Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
Nominiere 5 bis 10 weitere Blogger für den Liebster Award.
Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was Sie tun müssen.
Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

Die Nominierung ist keineswegs eine Verpflichtung. Wer Lust hat, macht mit und wenn jemand ablehnt, aus Prinzip oder aus Zeitmangel, ist das völlig in Ordnung.

Die elf Fragen sind: Warum hast du begonnen zu bloggen? Was macht dir am Bloggen am meisten Spass? Was nervt dich beim/am Bloggen? Was treibt dich beim Schreiben an? Welche Kanäle nutzt du als Marketingtools für dein Unternehmen/deinen Blog? Über welches Thema müsste ganz dringend mal jemand Bloggen?  Wie und wo arbeitest du? Was magst du an deiner Arbeit am liebsten? Hast du einen Lieblingswitz? Wie entdeckst du neue Blogs? Welche Blogs liest du regelmäßig?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *