siebenmachen

Galerie

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Ausstellung Dominik Lommer

2. 6. bis 30. 6. 2018

Liebe Kunst- und Kulturfreunde,

vom 2.06.-30.06.2018 wird der Münchener Künstler Dominik Lommer unseren Galerieladen mit seinen Acrylgemälden, Kaffeezeichnungen und interessanten Mischtechniken bereichern.

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage ein, am Samstag, den 02.06.2018 um 16:00 Uhr.

 Besuche der Biennale in Venedig, der Art Basel und vieler weiterer Ausstellungen können Vieles in einem jungen Grafik- und Kunststudenten der Akademie der Bildenden Künste Ende der 80er auslösen. So auch bei Dominik Lommer, einem vor allem in München, dem bayerischen und fränkischen Raum bekannten Künstler.
Einerseits die Kraft und Frechheit eines Julian Schnabel oder Jean-Michel Basquiat spüren, andererseits die Kreativität und Dichte eines Robert Motherwell, Antoni Tapies oder Robert Rauschenberg betrachten… Eingenommen von und Lust auf Farbe, einen kräftigen Duktus, Struktur, Linien und große Formate. Das ist, was die Kunstwerke von Lommer ausmacht.
 Seit über 25 Jahren experimentiert er mit verschiedenen Techniken. Lommer hat sich deshalb nicht nur auf seine wohlduftenden Bleistiftzeichnungen beschränkt, die er mit Kaffee und Espresso in verschiedenen Stärken tränkt und dadurch herrliche surreale Zwischenwelten zeigt. Er ist vor allem zeitkritisch und drückt dies in seiner abstrakt-informellen Acrylmalerei aus. Lommer lebt insbesondere das Zusammensetzen und Gestalten von Bildcomposings auf dem Computer aus, was sicherlich auch auf seinen Beruf als Grafikdesigner zurückzuführen ist. Diese Composings werden auf Leinwände übertragen und anschließend mit dem Pinsel und anderen Mitteln überarbeitet, bis eine vielschichtige, komplexe Mischung technisch und malerisch erzeugter Strukturen und Realitäten entsteht – eine Parallelwelt analoger und digitaler Inhalte.
Der Künstler liebt es, mittels verschiedener Mal- und Drucktechniken in Schichten zu arbeiten und eine haptische, visuell wahrnehmbare Tiefe zu erzeugen, die den Bildern eine zeitliche und räumliche Intensivität verleiht. Der Wechsel von großen Farbflächen, gestischen Formen und kleinen, detailreichen Symbolen, Linien und Strukturen faszinieren ihn. Deshalb lädt er nicht nur sich selbst nach Vollendung eines Gemäldes zum „Nach-Schauen“ ein, sondern vor allem die fremden Betrachter seiner Werke, die seine Vorstellung der Welt der (Nicht-)Dinge erfahren wollen.

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Ausstellung Elsa Nietmann 3. Mai bis 31. Mai 2018

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Elsa Nietmanns Leidenschaft für Bewegung zieht sich als thematischer Leitfaden durch ihre Werke.
Alles dreht sich um Bewegung; den Bewegungsapparat, die zugrunde liegende Struktur. Holzskulpturen und Objekte aus Eisen und Beton. Mensch und Tier.
Figürliches wird schrittweise abstrahiert, reduziert auf das Wesentliche: die Struktur einer Bewegung mit dem Schwerpunkt auf Kraft und Leichtigkeit.
Die Tierdarstellungen aus Eisen, Draht und Beton sind transparent gehalten, gewähren Einblicke ins Innere des Körpers und auf das tragende Skelett. Sie zeigen mehr als nur die äußere Form des Wesens. Das Fehlen einer abschließenden Hülle, einer Haut, mag das Tier verletzlich und schutzlos erscheinen lassen. Zugleich zeigt es, wie wenig es braucht, um trotzdem kraftvoll und lebendig zu wirken.
Skelettähnliche Strukturen finden sich auch unter den gesägten Holzskulpturen wieder. Zahlreiche Durchbrüche nehmen dem Holz seine Schwere. Aber auch die massigeren Skulpturen wirken bewegt. Körper, die ihr Gewicht verlagern, sich
bewegen, in Kontakt gehen und sich gegenseitig stützen. Allen Holzarbeiten gemein sind die sichtbaren Arbeitsspuren der Kettensäge. Wie bei einer Zeichnung die Striche, bleiben Schnitte und raue Kanten bestehen und verstärken damit Richtung und Form wie eine Schraffur.

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Ausstellung Angela Eberhard 2. bis 31. März 2018

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Manchmal erzählen Kunstwerke Geschichten – lustige, nachdenkliche, poetische und melancholische. Die Keramikkünstlerin Angela Eberhard verbindet mit Ihren Figuren aus Ton viele Erzählungen über Menschen. Sie zeigt ihre „Kleinen Leute“ jetzt vom 2. bis zum 31. März 2018 im Galerieladen siebenmachen.
Angela Eberhard hat in ihrem früheren pädagogischen Beruf viel Erfahrung im Umgang mit Menschen in allen Lebensaltern sammeln können. Seit etwa 10 Jahren setzt sie ihre daraus gewonnen Menschenbilder nun in ihre Kunst um.

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Angela Eberhards Thema ist die menschliche Figur. Sie studiert die Mimik, Gestik und Körperhaltung von Menschen und setzt sie im Material Ton so um, dass Befindlichkeiten und emotionale Gestimmtheiten einen erkennbaren Ausdruck finden. Die Figuren bekommen dadurch einen “individuellen” Charakter, eine eigene Ausstrahlung. Manchmal ist ihr Blick auf die menschlichen Eigenheiten dabei durchaus ein wenig satirisch, manchmal poetisch – immer aber ist er von einer freundlichen Grundstimmung getragen.
Jede Figur erzählt eine ganz eigene Geschichte. Für den psychologischen Gehalt dieser Geschichte der Figur spielt oft auch ein beigefügtes Attribut oder die Situation der Darstellung eine Rolle. Die meisten Figuren sind nicht “schön” im heutigen Sinne eines jugendlichen Ideals. Vielmehr zeigen viele von ihnen menschliche Unzulänglichkeiten und individuelle Schrullen, ganz so, wie wir es auch in der Wirklichkeit bei uns selbst und an den Menschen in unserer Umgebung wiederfinden. So erlebt der Betrachter beim Anschauen der Figuren immer wieder auch einmal ein „Déjà vu“ – das Gefühl des „Wiedererkennens“ einer eigenen Erfahrung oder einer eigenen psychischen Befindlichkeit. Genau darum geht es Eberhard: mit ihrer dreidimensionalen Bildsprache den Betrachter emotional anzurühren und in ihm ein Erkennen, eine Spiegelung, einen Widerhall auszulösen. Zwischen ihren Arbeiten und dem Betrachter soll ein Raum zum Denken und Fühlen eröffnet werden. Der Betrachter soll so über die Figur mit sich selbst ins “Gespräch” kommen.

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In ihren Arbeiten stehen für oftmals stärkende und erheiternde Elemente im Vordergrund. Allerdings ist in keiner der Figuren ein krachender Humor erkennbar. Viele der auf den ersten Blick „lustigen“ Figuren eröffnen im näheren Hinschauen auch eine Hintergründigkeit, manchmal auch eine Gebrochenheit.
Dennoch sollen die Figuren eine grundsätzlich zuversichtliche Weltzugewandtheit zum Ausdruck bringen und ein positives Erleben ermöglichen. Mit ihrer Kunst möchte Eberhard dem Betrachter eine „nachdenklich-humorvolle“ Stimmung vermitteln und Menschen auf eine leise Art zum lächelnden Nachdenken bringen.
Ganz besonders wichtig ist ihr dabei eine sorgfältige handwerkliche Ausführung der Figuren. So richtet Eberhard den Focus nicht nur auf die künstlerische Idee, sondern legt auch großen Wert auf die kunstvolle Umsetzung eines Themas. Auch die Titel der Figuren sind sorgfältig gewählt und verstehen sich als ein Angebot zum Verständnis der einzelnen Figur.

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VITA
Dr. Angela Eberhard
geb. 1962 in Memmingen,
1978 bis 1987 Ausbildung zur Erzieherin, Studium der Sozialpädagogik
1987 bis 2005 sozialpädagogische Tätigkeit, ab 2000 freiberuflich im Bildungsbereich und an der Universität Augsburg
1995 bis 2002 Studium der Pädagogik und Promotion an der Universität Augsburg
2005 Aufgabe des bis dahin ausgeübten pädagogischen Berufs und Konzentration auf bildhauerische Arbeit,
Seit Juli 2007 eigenes Atelier (FIGURENWERK) in München Neuhausen.
Seit dem Jahr 1989 bildhauerische Kurse:
 Bildhauerwerkstatt Bohrmann-Roth, Grebenstein bei Kassel,
 Europäische Akademie für bildende Kunst, Trier (Hans Gassmann, Thomas Peter),
 Akademie Remscheid (Roland Oesker),
 August 2011 Internationale Sommerakademie Salzburg, Klasse Judy Fox
Ab 2008 Ausstellungstätigkeit (Auswahl):
Galerie Gunter Braun, Ortenburg, Juli bis September 2017
Galerie Hoffelner, Linz, Mai/Juni 2016
Galerie Ilse Neubauer, München, Juli 2015
Malura-Museum Oberdießen, Mai/Juni 2015
Galerie Max 21, Iphofen, September bis November 2014
Orangerie am Englischen Garten, München, Juni 2014
Galerie Kunststücke, München, März 2014
Seeresidenz Seeshaupt, November 2013 bis Januar 2014
Valentin-Karlstadt-Musäum, München, Februar bis Mai 2013
Salon für Kultur, Rosa Ronstedt, München, November 2012
Galerie am Rathaus, Tutzing, Juni 2012
Kleine Altstadtgalerie Dachau, Juni 2011
Säulenhalle Landsberg, August 2010
Galerie Neuendorf, Memmingen, März 2010
Kunstverein Gauting, Jahresausstellung 2009
Karlsberg-Galerie, Dachau, Juni 2009
Open-Art Haimhausen, September 2008
Galerie Freiraum 117, München, September 2008Öffentliche Aufträge:
2014 „Christoph Willibald Gluck“ – Bronzefigur für die Stadt Berching in der Oberpfalz zum 300. Geburtstag des Komponisten
2014 „Heiliger Benedikt“ – Keramikfigur für das Kloster Muri-Gries Studienhaus in Bozen
2017 St. Martin“ – Keramikfigur für das Kloster Muri-Gries, Studienhaus in Bozen
Weitere Informationen unter:  http://figurenwerk.com/home.html
Ausstellung Dany Klotz vom 2. Januar bis 28. Februar 2018
Midissage am 26. Januar 2018, von 18-21 Uhr
Dem „Ungesehenen“, dem „Hintergrund“ einen neuen Kontext zu verleihen, durch Reorganisieren und Collagieren von Fundstücken, ist das Experimentierfeld, in dem ich forsche. Meine Palette besteht aus Dingen, die ausgedient haben, die ihren Zweck bereits erfüllt haben und somit heimatlos geworden sind. Ziel ist es, eine Harmonie zu erzeugen, die jedem einzelnen Fundstück eine neue gleichberechtigte Rolle zuweist, eine neue Heimat gibt.
Ich betrachte Printmedien als Verdauungs- und Auswurforgan, als Spiegel unserer Gesellschaft. Neben ihrer Aufgabe Informationen zu vermitteln, geben Sie uns die Möglichkeit der Spekulation über den Initiator, den Auftraggeber und dessen Herkunft und laden uns zur Identifikation oder Ablehnung, schlimmstenfalls zur Gleichgültigkeit ein.
Printmedien sind Zeugen einer Konsumgesellschaft, die dem Gedruckten immer weniger Wert zuschreibt. In einer digitalen Welt, in der wir von virtuellen Eindrücken überflutet werden, in der das Haltbarkeitsdatum einer Information immer kürzer wird, bekommt das gedruckte Wort und Bild zunehmend eine ambivalente Stellung.
Einerseits ist es stiller Zeuge von Zeitgeschehen, Ereignissen u.s.w., andererseits hat es seine öffentliche Stellung verloren, wurde zum Wegwerfkonsumnebenprodukt degradiert und als solches behandelt. Ein analoges Medium hat somit ein digitales Verbraucherverhalten angenommen.
Mit diesem Phänomen beschäftige ich mich, indem ich das digitale „copy und paste“ auf analoge Kunst in Form von Collage appliziere.
Meine Collageelemente stammen aus Verpackungsmaterialien, Plakaten und Zeitschriften. Jedes dieser Elemente hat sein Haltbarkeitsdatum bereits erreicht, wurde entsorgt. In meinen Arbeiten geht es thematisch oft genau um diesen Prozess des Heimat- und Wertverlustes. Es geht um den Umgang mit Heimatlosigkeit und Fremdbewertung.

Dany Klotz, la vie en rose, Mixedmediacollage, 50x50cm Dany Klotz, Call it home II, Mixedmediacollage, 30x30cm, 2015..

Dany Klotz, Prét-à-porter, Mixedmediacollage, 50x50cm Dany Klotz, Call it home III, Mixedmediacollage, 2015, 30x30cm ..

Dany Klotz, call it home I, Mixedmediacollage, 30x30cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniela.Klotz@gmx.net
Telefon: 089/89355766
0176/56745096
Website:
https://www.instagram.com/danyklotz/
http://www.artward.de/project/dany-klotz/
VITA – Dany Klotz
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 „Kunst im Karree“ offene Ateliers im gefühlten Schwabing/ München
2012 Internationale Kunstausstellung in der Kachelofenfabrik Emil Löw, Baden-Baden
Internationale Kunstmesse „Arte-Binningen“, Binningen/ (CH)
2013
Internationale Kunstmesse „Antik und Kunst“ in Stuttgart
Galerie im Zentrum Stuttgart/ Ausstellung der Finalisten Syrlin Kunstpreis
Internationale Kunstausstellung im Stadtregal Ulm
Internationale Kunstmesse Endingen
Künstlermesse Schloss Schwetzingen
2014 „10 im Quadrat“, Dreiländermuseum Lörrach
2015 „The great war”, Chester cathedral, Chester
„Kunstschimmer“ Ulm
Kunsttage Trudering, München
Kunstsupermarkt Solothurn (Schweiz)
2016
„Hülle und Fülle“, Dreiländermuseum Lörrach
Künstlermesse Artstages Freiburg
2017
Galerie Espace d ́Art, Lausanne (Schweiz)
FormArt, Glinde
Digitale Beteiligung am Projekt „artboxes“ am Flughafen Basel/Mulhouse
STROKE, Messe für zeitgenössische Kunst, München
Arte Binningen, Binningen (Schweiz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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