siebenmachen

Galerie

Ausstellung Angela Eberhard 2. bis 31. März 2018

Liebe Kunst- und Kulturfreunde,

wir freuen uns, Ihnen die Figuren der Keramikkünstlerin Angela Eberhard präsentieren zu dürfen und laden Sie herzlich zur Vernissage am 2. März 2018, von 18-21 Uhr, in unseren siebenmachen Galerieladen ein.

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Manchmal erzählen Kunstwerke Geschichten – lustige, nachdenkliche, poetische und melancholische. Die Keramikkünstlerin Angela Eberhard verbindet mit Ihren Figuren aus Ton viele Erzählungen über Menschen. Sie zeigt ihre „Kleinen Leute“ jetzt vom 2. bis zum 31. März 2018 im Galerieladen “Siebenmachen”.

Angela Eberhard hat in ihrem früheren pädagogischen Beruf viel Erfahrung im Umgang mit Menschen in allen Lebensaltern sammlen können. Seit etwa 10 Jahren setzt sie ihre daraus gewonnen Menschbilder nun in ihre Kunst um.

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Die Idee zu meiner künstlerischen Arbeit
Mein Thema ist die menschliche Figur. Für meine Darstellungen studiere ich Mi-
mik, Gestik und Körperhaltung von Menschen und setze sie im Material Ton so
um, dass Befindlichkeiten und emotionale Gestimmtheiten einen erkennbaren
Ausdruck finden. Die Figuren bekommen dadurch einen “individuellen” Charak-
ter, eine eigene Ausstrahlung. Manchmal ist mein Blick auf die menschlichen Ei-
genheiten ein wenig satirisch, manchmal poetisch – immer aber ist er von einer
freundlichen Grundstimmung getragen.
Jede Figur erzählt eine ganz eigene Geschichte. Für den psychologischen Gehalt
dieser Geschichte der Figur spielt oft auch ein beigefügtes Attribut oder die Si-
tuation der Darstellung eine Rolle. Die meisten Figuren sind nicht “schön” im
heutigen Sinne eines jugendlichen Ideals. Vielmehr zeigen viele von ihnen
menschliche Unzulänglichkeiten und individuelle Schrullen, ganz so, wie wir es
auch in der Wirklichkeit bei uns selbst und an den Menschen in unserer Umge-
bung wiederfinden. So erlebt der Betrachter beim Anschauen der Figuren immer
wieder auch einmal ein „Déjà vu“ – das Gefühl des „Wiedererkennens“ einer ei-
genen Erfahrung oder einer eigenen psychischen Befindlichkeit. Meine Absicht ist
nun genau das: mit meiner dreidimensionalen Bildsprache den Betrachter emoti-
onal anzurühren und in ihm ein Erkennen, eine Spiegelung, einen Widerhall aus-
zulösen. Zwischen meinen Arbeiten und dem Betrachter soll ein Raum zum Den-
ken und Fühlen eröffnet werden. Der Betrachter soll so über die Figur mit sich
selbst ins “Gespräch” kommen.

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In meinen Arbeiten stehen für mich oftmals stärkende und erheiternde Elemente
im Vordergrund. Allerdings ist in keiner der Figuren ein krachender Humor er-
kennbar. Viele der auf den ersten Blick „lustigen“ Figuren eröffnen im näheren
Hinschauen auch eine Hintergründigkeit, manchmal auch eine Gebrochenheit.
Dennoch sollen die Figuren eine grundsätzlich zuversichtliche Weltzugewandtheit
zum Ausdruck bringen und ein positives Erleben ermöglichen. Mit meiner Kunst
möchte ich dem Betrachter eine „nachdenklich-humorvolle“ Stimmung vermitteln
und Menschen auf eine leise Art zum lächelnden Nachdenken bringen.
Ganz besonders wichtig ist mir eine sorgfältige handwerkliche Ausführung der
Figuren. So richte ich den Focus nicht nur auf die künstlerische Idee, sondern
lege auch großen Wert auf die kunstvolle Umsetzung eines Themas. Auch die
Titel der Figuren sind sorgfältig gewählt und verstehen sich als ein Angebot zum
Verständnis der einzelnen Figur.

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VITA
Dr. Angela Eberhard
geb. 1962 in Memmingen,
1978 bis 1987 Ausbildung zur Erzieherin, Studium der Sozialpädagogik
1987 bis 2005 sozialpädagogische Tätigkeit, ab 2000 freiberuflich im Bildungsbe-
reich und an der Universität Augsburg
1995 bis 2002 Studium der Pädagogik und Promotion an der Universität Augs-
burg
2005 Aufgabe des bis dahin ausgeübten pädagogischen Berufs und Konzentration
auf bildhauerische Arbeit,
Seit Juli 2007 eigenes Atelier (FIGURENWERK) in München Neuhausen.
Seit dem Jahr 1989 bildhauerische Kurse:
 Bildhauerwerkstatt Bohrmann-Roth, Grebenstein bei Kassel,
 Europäische Akademie für bildende Kunst, Trier (Hans Gassmann, Thomas
Peter),
 Akademie Remscheid (Roland Oesker),
 August 2011 Internationale Sommerakademie Salzburg, Klasse Judy Fox
Ab 2008 Ausstellungstätigkeit (Auswahl):
Galerie Gunter Braun, Ortenburg, Juli bis September 2017
Galerie Hoffelner, Linz, Mai/Juni 2016
Galerie Ilse Neubauer, München, Juli 2015
Malura-Museum Oberdießen, Mai/Juni 2015
Galerie Max 21, Iphofen, September bis November 2014
Orangerie am Englischen Garten, München, Juni 2014
Galerie Kunststücke, München, März 2014
Seeresidenz Seeshaupt, November 2013 bis Januar 2014
Valentin-Karlstadt-Musäum, München, Februar bis Mai 2013
Salon für Kultur, Rosa Ronstedt, München, November 2012
Galerie am Rathaus, Tutzing, Juni 2012
Kleine Altstadtgalerie Dachau, Juni 2011
Säulenhalle Landsberg, August 2010
Galerie Neuendorf, Memmingen, März 2010
Kunstverein Gauting, Jahresausstellung 2009
Karlsberg-Galerie, Dachau, Juni 2009
Open-Art Haimhausen, September 2008
Galerie Freiraum 117, München, September 2008Öffentliche Aufträge:
2014 „Christoph Willibald Gluck“ – Bronzefigur für die Stadt Berching in der
Oberpfalz zum 300. Geburtstag des Komponisten
2014 „Heiliger Benedikt“ – Keramikfigur für das Kloster Muri-Gries Studienhaus
in Bozen

2017 St. Martin“ – Keramikfigur für das Kloster Muri-Gries, Studienhaus in Bozen

Weitere Informationen unter:  http://figurenwerk.com/home.html

 

Ausstellung Dany Klotz vom 2. Januar bis 28. Februar 2018

Midissage am 26. Januar 2018, von 18-21 Uhr

Dany Klotz – Herangehensweise

Dem „Ungesehenen“, dem „Hintergrund“ einen neuen Kontext zu verleihen, durch Reorganisieren und Collagieren von Fundstücken, ist das Experimentierfeld, in dem ich forsche. Meine Palette besteht aus Dingen, die ausgedient haben, die ihren Zweck bereits erfüllt haben und somit heimatlos geworden sind. Ziel ist es, eine Harmonie zu erzeugen, die jedem einzelnen Fundstück eine neue gleichberechtigte Rolle zuweist, eine neue Heimat gibt.
Ich betrachte Printmedien als Verdauungs- und Auswurforgan, als Spiegel unserer Gesellschaft. Neben ihrer Aufgabe Informationen zu vermitteln, geben Sie uns die Möglichkeit der Spekulation über den Initiator, den Auftraggeber und dessen Herkunft und laden uns zur Identifikation oder Ablehnung, schlimmstenfalls zur Gleichgültigkeit ein.
Printmedien sind Zeugen einer Konsumgesellschaft, die dem Gedruckten immer weniger Wert zuschreibt. In einer digitalen Welt, in der wir von virtuellen Eindrücken überflutet werden, in der das Haltbarkeitsdatum einer Information immer kürzer wird, bekommt das gedruckte Wort und Bild zunehmend eine ambivalente Stellung.
Einerseits ist es stiller Zeuge von Zeitgeschehen, Ereignissen u.s.w., andererseits hat es seine öffentliche Stellung verloren, wurde zum Wegwerfkonsumnebenprodukt degradiert und als solches behandelt. Ein analoges Medium hat somit ein digitales Verbraucherverhalten angenommen.
Mit diesem Phänomen beschäftige ich mich, indem ich das digitale „copy und paste“ auf analoge Kunst in Form von Collage appliziere.
Meine Collageelemente stammen aus Verpackungsmaterialien, Plakaten und Zeitschriften. Jedes dieser Elemente hat sein Haltbarkeitsdatum bereits erreicht, wurde entsorgt. In meinen Arbeiten geht es thematisch oft genau um diesen Prozess des Heimat- und Wertverlustes. Es geht um den Umgang mit Heimatlosigkeit und Fremdbewertung.

Dany Klotz, la vie en rose, Mixedmediacollage, 50x50cm Dany Klotz, Call it home II, Mixedmediacollage, 30x30cm, 2015..

Dany Klotz, Prét-à-porter, Mixedmediacollage, 50x50cm Dany Klotz, Call it home III, Mixedmediacollage, 2015, 30x30cm ..

Dany Klotz, call it home I, Mixedmediacollage, 30x30cm

Daniela.Klotz@gmx.net
Telefon: 089/89355766
0176/56745096
Website:
https://www.instagram.com/danyklotz/

Dany Klotz

VITA – Dany Klotz
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2009 „Kunst im Karree“ offene Ateliers im gefühlten Schwabing/ München
2012 Internationale Kunstausstellung in der Kachelofenfabrik Emil Löw, Baden-Baden
Internationale Kunstmesse „Arte-Binningen“, Binningen/ (CH)
2013
Internationale Kunstmesse „Antik und Kunst“ in Stuttgart
Galerie im Zentrum Stuttgart/ Ausstellung der Finalisten Syrlin Kunstpreis
Internationale Kunstausstellung im Stadtregal Ulm
Internationale Kunstmesse Endingen
Künstlermesse Schloss Schwetzingen
2014 „10 im Quadrat“, Dreiländermuseum Lörrach
2015 „The great war”, Chester cathedral, Chester
„Kunstschimmer“ Ulm
Kunsttage Trudering, München
Kunstsupermarkt Solothurn (Schweiz)
2016
„Hülle und Fülle“, Dreiländermuseum Lörrach
Künstlermesse Artstages Freiburg
2017
Galerie Espace d ́Art, Lausanne (Schweiz)
FormArt, Glinde
Digitale Beteiligung am Projekt „artboxes“ am Flughafen Basel/Mulhouse
STROKE, Messe für zeitgenössische Kunst, München
Arte Binningen, Binningen (Schweiz)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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