Galerie

Aktuelle Ausstellung

Der siebenmachen Galerieladen zeigt vom 4.09. bis 28.09.2019

POPPARTS 🔵🔴

Gigposter & Art Prints von SEÑOR BURNS

Zur Midissage am Donnerstag 12.09. ab 18 Uhr laden wir herzlich ein und freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Archiv

Wir freuen uns sehr euch das GIESINGER GRACHERL by jompitz präsentieren zu dürfen!

Siebenmachen und Giesing sind ja eh erfrischend.

In Kürze gibt es aber noch einen weiteren Grund für eine Kurztrip zu uns: eine frisch angerührte Brause aus Zeichnungen, Drucken, bemalten Kistchen, Beuteln und Postkarten von jompitz.

Bunt, skurril und manchmal etwas drastisch.

 


Vernissage:
Wie bei jeder anständigen Ausstellung gibt es freilich auch eine Vernissage, zu der Happen und Giesinger Biere gereicht werden.
Alle Neugierigen sind ganz herzlich eingeladen: Es geht locker zu – kommt leger und geht beschwingt!
Am Samstag, den 27. Juli ab 16 Uhr (bis voraussichtlich 22 Uhr – jompitz ist durchgehend dort und freut sich auf/über Gesellschaft!).

  
Die Ausstellung kann zu den normalen Geschäftszeiten besichtigt werden:Vom 9. Juli bis 24. August 2019,
Dienstag bis Freitag 13-19 Uhr
Donnerstag 13-20 Uhr
Samstag 11-19 Uhr
Montag geschlossen

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Der siebenmachen Galerieladen zeigt vom 7. Juni bis  6. Juli

Danièle Brown – Schmuckunikate

Elena Krafft – Wandobjekte und Vasen aus Porzellan und Keramik

Zur Midissage am Samstag 15.6.2019 von 18-21 Uhr laden wir herzlich ein und freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Die Ausstellung ist anschließend zu den regulären Öffnungszeiten einsehbar:

Dienstag, Mittwoch, Freitag 13-19 Uhr
Donnerstag 13-20 Uhr
Samstag 11-19 Uhr

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Jutta Körner und Iris Schilcher

Jutta Körner – Skulptur – Objekt

Iris Schilcher – Malerei

Ausstellung vom 01. – 31. Mai 2019 Vernissage am 09. Mai, 19:00 Uhr

Seit mehreren Jahren arbeiten die Künstlerinnen Iris Schilcher und Jutta Körner in der Reismühle in Gauting. Iris Schilcher stellt in Ihren Bildern die Farbe vor die Form. Sie setzt die Farbe kraftvoll ein, um auch den Augenblick aus der Vielzahl der Eindrücke festzuhalten.

Jutta Körner stellt in ihren Skulpturen ganz klar die Form in den Vordergrund. Das Material Ton birgt für die Keramikkünstlerin Jutta Körner eine archaische Kraft der sie in abstrahierten Figuren Gestalt verleiht.

 

www.juttakoerner.de www.irisschilcher.com

 

Text und Bilder von den Künstlerinnen

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Im Gedenken an die Künstlerin Petra Beeking, die Anfang dieses Jahres ihren Kampf gegen den Krebs verloren hat. Wir verlieren eine tolle Kollegin und Freundin, die uns viele Jahre  bei siebenmachen begleitet hat und deren Tod uns sehr traurig zurücklässt. Lasst uns gemeinsam ihre Kunst bewundern und damit Petra noch einmal ganz nah in unserer Mitte sein!

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konstruktiv versus expressivIn der Ausstellung von Krisztina Dózsa-Farkas und Christine Ambrusch stehen sich konstruktive und expressive Malerei gegenüber. Verbindendes Element ist das Wechselspiel der Farben, die Raum und Tiefe schaffen. Die ausdrucksvollen Arbeiten beider Künstlerinnen entwickeln ihre Kraft bei längerem Betrachten auf sehr unterschiedliche Weise.Während sich in Christine Ambruschs Werken die Farben durch ihre Größe und Stärke zu Gruppen zusammenziehen und durch das Verhältnis zu ihren Nachbarn Kraft und Tiefe entwickeln, stehen in Krisztina Dózsa-Farkas Bildern die Formen im Vordergrund. Die Tiefe und das Thema ihrer Bilder ergeben sich aus konstruierten Farbflächen und Farbreihen und faszinieren durch ihre handwerkliche Präzision.In den expressiven Bildern von Christine Ambrusch können die Augen „Sehen“ lernen, wenn sie über die mal zart, mal kräftig schimmernden, hellen und dunklen Farbüberlagerungen spazieren. Wichtiger als das, was wir sehen, ist dagegen in Krisztinas konstruierten Kompositionen das, was die Bilder uns sehen lassen: Sie eröffnen Zugang zu den eigenen Gedanken und Gefühlen.
Midissage am 11. April von 18 bis 21 Uhr – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Krisztina Dózsa-Farkas
Wendung
Acryl auf Leinwand
2017
40 x 40 cm
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Christine Ambrusch
Zitronensorbet
Öl auf Baumwolle
2017
46 x 42 cm

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Angela Lenk vom 05.02. bis 28.02.2019

Karte SIEBENmachen v2-1110507

Leitmotiv der Arbeiten von Angela Lenk ist der Begriff der „Spannung“. Sie ist allem Lebendigen immanent. Auch der Mensch braucht das richtige Maß an Spannung, um im physischen wie im übertragenen Sinne lebendig zu bleiben. Ein Zuviel oder Zuwenig an Spannung wirkt destruktiv.
Durch Spannung entstehen komplexe Formen, die sich ausbreiten und ihren Umraum erfüllen. Der Werkstoff Textil ermöglicht es, aus der Drehung solch komplexe Formen zu gestalten. Nur durch die eigene Spannkraft halten die Objekt ihre Form ohne zu erstarren. Sie bleiben flexibel, adaptiv, kommunikativ.
www.angela-lenk.de

Karte SIEBENmachen v3-1100985

 

a.beck vom 08. Januar bis 02. Februar     –     MIDISSAGE am 24.01. von  18 – 21 Uhr

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KONZEPT A.BECK

Der Bedeutung meines Kunstwollens ist das Hinterfragen und deren Neuinterpretation und Verwandlung. Es geht nicht darum , in guter Barock-Manier die Wirklichkeit möglichst naturgetreu nachzuformen. Zum einen ist da die Technik, das Malen um des Malens willen. So wie im Zyklus „Barock“ – das Verständnis zu erlangen, wie sich die aktuale Präsenz erfahrbar machen lässt. Zum anderen will ich die Seele des Bildes in eine zeitgenössische Position transportieren, damit sie sich mir erschließt.

Ein Mittel ist das Herangehen in einem trotzigen, frechen und unbequemen Duktus. Das wirkt oft provokant, erschließt aber das Objekt unbeeindruckt. Neu- und Umschöpfungen sind deshalb anmaßend, weil ich nicht alleine in meiner Kunst auf Distanz gehe. Auch die Wirklichkeit scheint hierdurch entrückt.

Ich verstehe meine Kunst als eine Synthese von Neuschöpfung und Verarbeitung, nehme die unterschiedlichen Vibartionen auf und verdichte sie in meinen Bildern zu einer Vision.

Jedes neue Kunstwerk ist ein Zitat und eingebunden in einen künstlerischen Verweisungszusammenhang. Zitate definieren sich über den Unterschied zu seinem Ursprung, dem Original, das sie zitieren. Ich bearbeite die Unterscheidung von Original und Kopie und mache den künstlerischen Verweisungszusammenhang sichtbar, um klarer fassbar zu machen, was Kunst auszeichnet – jedoch nicht ohne eine Transformation einzuführen. Dadurch entsteht eine innovative Bildwirkung, die ein wechselseitiges Verhältnis von Bild und Betrachter befördert. Die Auseinandersetzung mit der Barock-Malerei und ihrem besonderen Stimmungsgehalt ergeben einen spannungsvollen Kontrast zu meinen früheren Werken.

Obwohl Arbeiten aus dem Zyklus auf den ersten Blick zum Teil abstrakt anmuten, enthalten die Titel der Bilder Momente des Ironisch, Zynischen, Lyrischen, Poetischen und Absurden. Sie sollen eine leichte Verwirrung schaffen, sind ein Methakonstrukt gegen den ersten oberflächlichen Blick. Die Titel versuchen den Betrachter in das Bild hineinzuziehen, lassen sie lachen, sich wundern – und nachdenken.

Michaela Miller vom 21. November bis 29. Dezember

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Michaela Miller hat Bildhauerei an der Hochschule Bonn Alfter studiert und ist seit über 3 Jahrzehnten als freischaffende Künstlerin tätig. Seit 2005 ist ihr bevorzugtes Material  Papier. Aus Pergamin schafft sie wunderschöne, zarte, leichte Objekte die sie gerne auch mit Beleuchtung in Szene setzt. Diese Leuchtobjekte haben wegen ihrer Zartheit eine sehr eindrucksvolle Wirkung.

 

Sieglinde Weindl vom 11.10.2018 – 10.11.2018

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Der Augenblick im Übergang  Nenn ich dich Aufgang oder Untergang“  * so die neue Titelserie von Sieglinde Weindl. In den Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin Sieglinde Weindl, mit Augenblicken innerer Anschauung und Betrachtung unserer menschlichen Existenz, deren Wirkung und Vergänglichkeit. Es gelingt ihr auch diesmal mit ihrer unverwechselbaren Bildsprache inneres, verletzliches Erleben in Momentaufnahmen zu veranschaulichen. Die symbolhaft ausgewählten Bildobjekte, wurden bedächtig angeordnet und treten über behutsam technisch erzeugte Zwischenräume und Strukturen miteinander in gelungene Verbindungen. Durch ihre farblich zurückgehaltenen, haptisch wirkenden Bildkompositionen schafft sie einen berührend transzendenten Raum. Traurig schöne Rück- und Einblicke, die eine Erkenntnis spürbar werden lassen: Keine Veränderungen ohne willensstarkes Handeln. Innere Spannungsfelder erstarren, wo Erleben fehlt. Die klein- und großformatigen Werke wurden in Mischtechnik gefertigt. (Fotografie, Malerei und Druck, mehrschichtig unter Wachs auf Wabenplatten) * Der Titel, in Anlehnung zur Textzeile aus „Die frühen Gedichte (Gebet der Mädchen zur Maria)“ von Rainer Maria Rilke

 

Señor Burns

11.9. bis 9.10. 2018

Siebdruck Plakate, Artprints & kleine Kunststücke

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Ab 11.9 freuen wir uns einen besonders spannenden Künstler in unserer Galerie zu zeigen. Sein Metier ist der Siebdruck und er hat einen ganz eigenen, unverwechselbaren Stil. Seit er 2000 zum ersten Mal eine Rakel in der Hand hatte ist er dem Siebdruck verfallen. Zunächst wurden Plattencover bedruckt, dann die ersten Gigposter und um für weiteren Bedarf zu sorgen hat er sein eigenes Label gegründet (RED CAN RECORDS) und im Kollektiv Konzerte veranstaltet.

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Über die Jahre sind andere Bands, Labels, Veranstalter und Agenturen dazugekommen, für die er Verpackungen für Vinyl & CD gestaltet, bedruckt und Plakate im Siebdruck angefertigt hat.
Seit Sommer 2017 arbeitet er von seiner Giesinger Werkstatt aus, die übrigens einer der letzten Oasen Münchens ist. Dort gibt er auch Siebdruck Workshops – alle Infos, Termine und Preise findet ihr hier.

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Fotos: Señor Burns

 

PETRA BEEKING – DANIÈLE BROWN

5. 7. bis 30. 7. 2018

Im Juli trifft in unserem Ausstellungsraum Kunst auf Handwerk, das nicht weniger Kunst ist. Ihr seht zwei inspirierende, talentierte, stark Frauen und ihre Werke.
Die Portraits von Petra Beeking laden mit ihrer Offenheit den Betrachter zur Reflexion, Umdeutung und Weiterdeutung ein. Beeking erzählt uns Geschichten von Frauen mit großer Entschlossenheit und einem starken Willen, gleichzeitig beinhaltet Beekings Art der Malerei auch eine sensible Verletzlichkeit, gepaart mit einer androgynen Transzendenz. Rasche Strichführung und eine bewusst sparsame Farbwahl führen zu einer Konzentration auf Wesentliches.
Danièle Brown zeigt mit ihrem Schmuckdesign Kostbarkeiten des kreativen Handwerks. Eigene Kreationen, traditionelle Techniken, in teilweise langwieriger Fertigung. Von Hand gefertigte Ketten, Ringe mit großen Steinen, Broschen und Filigranarbeiten bilden die Entwicklungen der letzten 20 Jahre ihres Schaffens in den präsentierten Unikatschmuckstücken ab.

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Dominik Lommer

2. 6. bis 30. 6. 2018

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 Besuche der Biennale in Venedig, der Art Basel und vieler weiterer Ausstellungen können Vieles in einem jungen Grafik- und Kunststudenten der Akademie der Bildenden Künste Ende der 80er auslösen. So auch bei Dominik Lommer, einem vor allem in München, dem bayerischen und fränkischen Raum bekannten Künstler.
Der Künstler liebt es, mittels verschiedener Mal- und Drucktechniken in Schichten zu arbeiten und eine haptische, visuell wahrnehmbare Tiefe zu erzeugen, die den Bildern eine zeitliche und räumliche Intensivität verleiht. Der Wechsel von großen Farbflächen, gestischen Formen und kleinen, detailreichen Symbolen, Linien und Strukturen faszinieren ihn. Deshalb lädt er nicht nur sich selbst nach Vollendung eines Gemäldes zum „Nach-Schauen“ ein, sondern vor allem die fremden Betrachter seiner Werke, die seine Vorstellung der Welt der (Nicht-)Dinge erfahren wollen.

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Ausstellung Elsa Nietmann

3. Mai bis 31. Mai 2018

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Elsa Nietmanns Leidenschaft für Bewegung zieht sich als thematischer Leitfaden durch ihre Werke.
Alles dreht sich um Bewegung; den Bewegungsapparat, die zugrunde liegende Struktur. Holzskulpturen und Objekte aus Eisen und Beton. Mensch und Tier.
Figürliches wird schrittweise abstrahiert, reduziert auf das Wesentliche: die Struktur einer Bewegung mit dem Schwerpunkt auf Kraft und Leichtigkeit.
Die Tierdarstellungen aus Eisen, Draht und Beton sind transparent gehalten, gewähren Einblicke ins Innere des Körpers und auf das tragende Skelett. Sie zeigen mehr als nur die äußere Form des Wesens. Das Fehlen einer abschließenden Hülle, einer Haut, mag das Tier verletzlich und schutzlos erscheinen lassen. Zugleich zeigt es, wie wenig es braucht, um trotzdem kraftvoll und lebendig zu wirken.
Skelettähnliche Strukturen finden sich auch unter den gesägten Holzskulpturen wieder. Zahlreiche Durchbrüche nehmen dem Holz seine Schwere. Aber auch die massigeren Skulpturen wirken bewegt. Körper, die ihr Gewicht verlagern, sich
bewegen, in Kontakt gehen und sich gegenseitig stützen. Allen Holzarbeiten gemein sind die sichtbaren Arbeitsspuren der Kettensäge. Wie bei einer Zeichnung die Striche, bleiben Schnitte und raue Kanten bestehen und verstärken damit Richtung und Form wie eine Schraffur.

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Fotos: Elsa Nietmann

 

Ausstellung Angela Eberhard

2. bis 31. März 2018

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Manchmal erzählen Kunstwerke Geschichten – lustige, nachdenkliche, poetische und melancholische. Die Keramikkünstlerin Angela Eberhard verbindet mit Ihren Figuren aus Ton viele Erzählungen über Menschen. Sie zeigt ihre „Kleinen Leute“ jetzt vom 2. bis zum 31. März 2018 im Galerieladen siebenmachen.
Angela Eberhard hat in ihrem früheren pädagogischen Beruf viel Erfahrung im Umgang mit Menschen in allen Lebensaltern sammeln können. Seit etwa 10 Jahren setzt sie ihre daraus gewonnen Menschenbilder nun in ihre Kunst um.
Angela Eberhards Thema ist die menschliche Figur. Sie studiert die Mimik, Gestik und Körperhaltung von Menschen und setzt sie im Material Ton so um, dass Befindlichkeiten und emotionale Gestimmtheiten einen erkennbaren Ausdruck finden. Die Figuren bekommen dadurch einen „individuellen“ Charakter, eine eigene Ausstrahlung. Manchmal ist ihr Blick auf die menschlichen Eigenheiten dabei durchaus ein wenig satirisch, manchmal poetisch – immer aber ist er von einer freundlichen Grundstimmung getragen.
Jede Figur erzählt eine ganz eigene Geschichte. Für den psychologischen Gehalt dieser Geschichte der Figur spielt oft auch ein beigefügtes Attribut oder die Situation der Darstellung eine Rolle. Die meisten Figuren sind nicht „schön“ im heutigen Sinne eines jugendlichen Ideals. Vielmehr zeigen viele von ihnen menschliche Unzulänglichkeiten und individuelle Schrullen, ganz so, wie wir es auch in der Wirklichkeit bei uns selbst und an den Menschen in unserer Umgebung wiederfinden. So erlebt der Betrachter beim Anschauen der Figuren immer wieder auch einmal ein „Déjà vu“ – das Gefühl des „Wiedererkennens“ einer eigenen Erfahrung oder einer eigenen psychischen Befindlichkeit. Genau darum geht es Eberhard: mit ihrer dreidimensionalen Bildsprache den Betrachter emotional anzurühren und in ihm ein Erkennen, eine Spiegelung, einen Widerhall auszulösen. Zwischen ihren Arbeiten und dem Betrachter soll ein Raum zum Denken und Fühlen eröffnet werden. Der Betrachter soll so über die Figur mit sich selbst ins „Gespräch“ kommen.
Weitere Informationen unter:  http://figurenwerk.com/home.html

Fotos: Angela Eberhard

Ausstellung Dany Klotz 
2. Januar bis 28. Februar 2018
„Dem „Ungesehenen“, dem „Hintergrund“ einen neuen Kontext zu verleihen, durch Reorganisieren und Collagieren von Fundstücken, ist das Experimentierfeld, in dem ich forsche. Meine Palette besteht aus Dingen, die ausgedient haben, die ihren Zweck bereits erfüllt haben und somit heimatlos geworden sind. Ziel ist es, eine Harmonie zu erzeugen, die jedem einzelnen Fundstück eine neue gleichberechtigte Rolle zuweist, eine neue Heimat gibt.
Ich betrachte Printmedien als Verdauungs- und Auswurforgan, als Spiegel unserer Gesellschaft. Neben ihrer Aufgabe Informationen zu vermitteln, geben Sie uns die Möglichkeit der Spekulation über den Initiator, den Auftraggeber und dessen Herkunft und laden uns zur Identifikation oder Ablehnung, schlimmstenfalls zur Gleichgültigkeit ein.
Printmedien sind Zeugen einer Konsumgesellschaft, die dem Gedruckten immer weniger Wert zuschreibt. In einer digitalen Welt, in der wir von virtuellen Eindrücken überflutet werden, in der das Haltbarkeitsdatum einer Information immer kürzer wird, bekommt das gedruckte Wort und Bild zunehmend eine ambivalente Stellung.
Einerseits ist es stiller Zeuge von Zeitgeschehen, Ereignissen u.s.w., andererseits hat es seine öffentliche Stellung verloren, wurde zum Wegwerfkonsumnebenprodukt degradiert und als solches behandelt. Ein analoges Medium hat somit ein digitales Verbraucherverhalten angenommen.
Mit diesem Phänomen beschäftige ich mich, indem ich das digitale „copy und paste“ auf analoge Kunst in Form von Collage appliziere.
Meine Collageelemente stammen aus Verpackungsmaterialien, Plakaten und Zeitschriften. Jedes dieser Elemente hat sein Haltbarkeitsdatum bereits erreicht, wurde entsorgt. In meinen Arbeiten geht es thematisch oft genau um diesen Prozess des Heimat- und Wertverlustes. Es geht um den Umgang mit Heimatlosigkeit und Fremdbewertung.“
Zitat Dany Klotz.

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Daniela.Klotz@gmx.net

Telefon: 089/89355766

0176/56745096
Website:
https://www.instagram.com/danyklotz/
http://www.artward.de/project/dany-klotz/

Fotos: Daniela Klotz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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